Supervision
Supervision

Supervision

Supervision dient der Verbesserung beruflicher Arbeit. Sie schafft Reflexionsräume und ermöglicht ein vertieftes Verstehen beruflicher Realität, indem sie eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln und Dimensionen analysiert und erörtert.

Konkret bedeutet das:

  • In der Supervision wird das eigene berufliche Handeln mit Hilfe eines Supervisors, der den „Blick von außen“ mitbringt, reflektiert.
  • Es wird nicht mit Handlungsanweisungen gearbeitet, der Supervisor gibt keine Lösungen vor. Supervision ist keine Schulung und auch keine Therapie.
  • Supervision beleuchtet vielmehr ein Problem aus verschiedenen Blickwinkeln.
  • Sie zielt darauf ab, durch ein vertieftes Verständnis des eigenen beruflichen Tuns Handlungsspielräume zu erweitern.
  • Supervision trägt dazu bei, sich in schwierigen beruflichen Situationen angemessener und ressourcenschonender zu verhalten.

GEGENSTAND DER SUPERVISION

  • Die eigene berufliche Rolle.
  • Arbeitsbeziehungen in Teams.
  • Berufliches Handeln im Kontext von Klienten, Kollegen und Organisation.
  • Bearbeitung von Belastungssituationen.
  • Planung und Bewältigung von beruflichen und organisatorischen Veränderungen.

WELCHE FORMEN VON SUPERVISION GIBT ES?

  • Einzelsupervision
  • Teamsupervision
  • Fallsupervision in der Gruppe
  • Reflexion von Praxisfällen
  • Reflexion der Arbeitsbeziehungen

WANN IST SUPERVISION SINNVOLL?

  • Wenn sich ein Team neu zusammenfindet oder sich die Zusammensetzung des Teams verändert.
  • Wenn es in einem Team Konflikte gibt.
  • Wenn Mitarbeiter großen psychischen Belastungen ausgesetzt sind.
  • Wenn Mitarbeiter in eine Führungsposition wechseln.
  • Wenn Führungserfahrung durch kollegialen Austausch innerhalb der Organisation weitergegeben werden soll.
  • Wenn ein Mitarbeiter sich beruflich verändern und seine Ziele klären möchte.